24.05.14 - Carlsbad, NM > Fort Stockton, TX (305 Meilen)

Nach verpasstem Start sind wir noch an die Superzellen in Südwest-Texas rangefahren.

Am Vormittag stand ein Besuch im Living Desert Mountain Zoo in Carlsbad, NM an. Ist recht hübsch gemacht, wir waren das 2. Mal dort.


Allerdings haben die gestrigen Gewitter den Park völlig unter Schlamm gesetzt und der Hagel hat viele der Pflanzen und Bäume gerupft. Die Opuntienkakteen sahen teils aus wie Schweizer Käse.

Die zerschlagenen Teichrosenblätter erinnerten an Puzzlesteine:

Wie schon die letzten Jahre gemerkt, werden nach den Gewittern oft die Taranteln aus ihren Löchern getrieben, vielleicht wegen der Überflutung. Diese trafen wir auf einer Wiese nahe des Zoos an:

Dann ging es Richtung Fort Stockton, wo an einer südwärts ziehenden Outflowboundary bereits erste Gewitter entstanden:

Vor uns zeigte eine Zelle ordentlich Radarecho...

Doch so recht wollte das nicht und zerfiel wieder. Die Outflowboundary war 50km südlicher gezogen und 50km im Osten stand eine Gewitterlinie. Beides führte dazu, das die Gewitterchancen hier gegen null gingen.

Die Zellen im Osten sahen zu nass aus und wir waren auf der falschen Seite. Also haben wir ein Motel in Fort Stockton gebucht und sind nochmal vor die Outflowboundary gefahren.


Die Gewitterlinie war ein Mischmasch aus Multizellen und eingelagerten Mesozyklonen. Jedenfalls gab es 15km nördlich Hagelwarnung bis 5cm und auch das Radar zeigte extreme Echos. Also hin...

Da lag wirklich massenhaft Hagel zwischen 2cm und 5cm...


Die Outflowboundary blieb nun stationär und von Westen zogen wie an einer Kette einzelne Superzellen daran entlang.

Hier eine davon:


Wir sind dann zurück zum Motel und haben noch das Geflacker der nachfolgenden Zellen bestaunt: