26.05.16 - Salina, KS > WaKeeny, KS (410 Meilen)

Heut steht fast ganz Kansas unter erhöhter Unwetterwarnung. Wir finden einige Zellen mit Großhagel- oder Tornadowarnung, welche aber an die Einzelzellen der letzten Tage nicht im Ansatz ran kommen.



Vormittag verbringen wir am Lake Wilson, hübsch da:


Etwa ab Mittag gehen massenhaft Gewitter hoch und versenken halb Kansas in tristes Grau.

Hier eine der heftigeren Zellen:

Da war schon ordenlich Dynamik drin:

Durch den frühen und massenhaften Start der Zellen war das Potential für High-End-Unwetter an vielen Stellen sofort begrenzt. Zum einen verhinderten die Eisschirme weitere Einstrahlung, zum anderen hatte die erste Gewitterlinie massiv Kaltluft ausgestoßen.

Aber auch über der Kaltluft am Boden war natürlich noch genug Potential für Unwetter aller Art möglich.

Wir fanden eine solche auf nicht ganz voller Kraft laufende Zelle nördlich Dodge City.

Anfangs hatte diese noch Zugang zur Warmluft aus Süden.

Beim Hereinlaufen in den kalten Bereich der Mittagsgewitter ging die ursprünglich punktuell intensive Zelle nach und nach in eine diffuse Gewitterlinie über.


Überreste des rotierenden Aufwindes:

Wir fahren etwas nördlich, um evtl. am Abend noch die von Colorado hereinkommenden Gewitter sehen zu können.

Die Gewitter gingen nördlich von WaKeeney vorbei, aber die Böenfronten sorgten für reichlich Sturm.

Ab morgen sinkt das Schwergewitterpotential langsam und wir werden auch einen Gang runter schalten. War eine interessante, aber auch anstrengende Woche.