01.06.16 - Alamosa, CO > Leadville, CO (290 Meilen)

Wir verbleiben bis zum Rückflug im Seightseeing-Modus.

Heute gibt es ein paar mehr Bilder der Gegend.



Hochinteressant ist z.B. der Great Sand Dunes Nationalpark. Da liegen auf ca. 10x10 km² einfach mal rießige Mengen Sand aufgetürmt vor den Bergketten der Rockies:

Aufgrund von ein paar Zufällen wie Lage, Winde und Niederschläge hat es diese Dünen auf so kleinem Raum aufgeschüttet, dass man meint, das wäre inszeniert.

Mit jedem Kilometer Annäherung sieht das eindrucksvoller aus...

Und steht man davor, meint man, ein kleines Gebirge vor sich zu haben. Die schwarzen Punkte bis zum Gipfel sind übrigens keine Ameisen...

Wir haben die Chance genutzt, um ein paar der Fastfoodkalorieren der letzten Tage zu verbrennen und haben die über 200m hohen Dünenberge erklommen.

Da die "null" hier auf 2500m liegt und Sand nicht gerade einfach zu laufen ist, sollte man das nicht unterschätzen.

Der Abstieg ist dafür ein überraschend einfaches und spaßiges Unterfangen. Man nehme einen leichten Laufschritt an und mache 2-4m Schritte... Das ist aufgrund der Sandhänge gar kein Problem und eh man sich versieht, ist man wieder unten.

Es gibt da aber auch Wanderwege in normaler Natur. Um alle zu erkunden, braucht es allerdings Tage.

Beim Wandern duch dieses Gras kommt man sich irgendwie beobachtet vor:

Beobachtet fühlen tun sich die hier bestimmt auch:

Zumindest von uns...

Ist uns in den ersten Jahren hier gar nicht aufgefallen, dass die Kolibries in großen Teilen von Neu Mexico, Colorado und sogar Texas zu finden sind.

Diese Däumlinge verraten sich durch permanentes hohes Zirpen während des Fluges. Auf vernünftige Fotodistanz kommt man am besten da, wo es Futterspendern für die Tiere in der Nähe gibt.

Etwas westlich, bei den Colorado Gators kann man genau diese und verwandte Tiere anschauen, bzw. wer mag, auch anfassen.

Zumindest die kleinen Exemplare...

Ansonsten ist der Minizoo nicht besonders hübsch eingerichtet. Man spürt hier überall den amerikanischen Stil des mittleren Westens, das alte Sachen nicht entsorgt, sondern in den Garten oder Hinterhof geschmissen werden. Ob das nun Reifen, Autos oder sonstwas für Haushaltsgeräte sind. Genaugenommen werden hier alte Häuser auch nicht abgerissen, sondern man geht einfach. Paar dieser Ruinen wurden hier ja schon fotografisch vorgestellt.

Es gab auch etwas Wetter in Form von schwachen, hochbasigen Gewittern:

Der Donner war mehr ein fernes, kratziges Rauschen. Nicht zu vergleichen, mit den dumpfen Böllern in den Plains.

Immerhin erzeugen diese Gewitter interessante Lichterscheinunng. Man meint, dass mittig im Bild eine Erleuchtung im Gange wäre:

Beim Einchecken im Motel wundern wir uns, warum in der Stadt noch hier und da Schnee liegt. Nach Prüfung des GPS stellt sich raus, dass wir auf ca. 3100m Höhe sind. Interessanterweise ist die Luft hier angenehmer zu atmen wie auf gewohnter Höhenlage kurz über Normalnull...