15.05.18 - Lamar, CO > Hereford, TX (405 Meilen)

Wir ziehen südwärts und finden schöne Gewittermotive in den südlichen Plains.

Heut haben wir einen weiteren Anfahrtsweg in das interessante Gewittergebiet. Das heißt viele Meilen endlose Weite, mit sporadischen Beobachtungsaufenthalten für dies und das.



Zum Beispiel dafür...

Ob man die wohl als Haustier durch den Zoll bekommt?

Coyoten sieht man tags über selten, wenn diese nicht gerade über die offene Steppe wandern:

In Lamar sind wir bei Westwind gestartet. Plan ist, so lang südlich zu fahren, bis die Staubteufel von Ost kommen. Und davon gab es heut genug, wenn auch meist im Gras kaum sichtbar sind. Der hier hat aber genug Dreck zu fressen bekommen:

Und da hebt er ab...

In den Bergen Neumexikos war eine Superzelle entstanden, die Richtung südliches Texas Panhandle zog.

Bereits auf Golfballhagel bewarnt sah diese im Vergleich zu gestern harmloser aus...

Einzelne Bereich kamen beim Passiern aber schon recht tief:

Im Inflowbereich kamen immer wieder Blitze von ganz oben aus dem Amboss runter. Fast jeder dieser Blitze hatte ein kleines Steppenfeuer zur Folge...

Der primäre Aufwind verlor nach und nach Energie...

...da im Südosten neue Zellen entstanden.

Die lassen wir ziehen und suchen derweil das nächste Motel. Der Eisschirm, Sicht nach Norden:

Und nach Süden:

Rückseite der Abziehenden Front:

Mit tiefer gehender Sonne wurden dann auch die Mammatus-verzierungen am Schirm sichtbar:


Nix mehr Unwetter, dafür mehr geniale Farben und Formen:


An der Outflowboundary hat sich noch ein Minigewitter versucht:

Glaubt man kaum, dass sowas blitzt, auch wenn nur paar mal innerhalb der Wolke...