22.08.10, Sturmjagd im Raum Köln

CAPE-Werte über 1000 J/kg, mehr als 40kt DLS und Hebung durch ein heranrückendes Tief sollten heut einige organisierte Gewitter möglich machen. Richtungsscherung hat der Wind heut kaum, aber vielleicht schert ja eine Zelle stark genug aus, um zur Superzelle zu werden. (Am 25.04.10 war eigentlich auch keine so tolle Richtungsscherung vorhanden)

Es ging Richtung Köln, um da von Südwest kommende Zellen abzufangen zu können. Himmel und Himmelsbeobachter üben sich in Geduld...




Bei Euskirchen war dann endlich eine Zelle entstanden. Beim Näherkommen bot sich dieses Bild... wow...


Da die Verfolgung straßentechnisch nicht recht ging, lief die Zelle vorbei, auf und davon.

Von Südwest rückten immer neue Zellen nach.

Unterwegs kam USA-Chasing-Feeling auf... :-)

Von Belgien kam dann eine frei stehende Zelle herein.

Lowering unter der Basis und im Zeitraffer leichte Rotation... Superzelle? Sah alles so aus!

Laminare Inflowbänder...

Beim Näherkommen schwächelte die Zelle trotz des Riesentornados ;-)

Nach etwas Schwächeln erneute Verstärkung mit sichtbarer Rotation. Auch eine Wallcloud setzte sich kurzzeitig an und zeitweise war alles ziemlich dicht an einer Superzelle. Aber es konnte sich kein langlebige Meso formieren, vermutlich fehlte es an ausreichender Helizität im unteren Windfeld.


Und hier das Ganze im Abziehen...


Und Ende...